Rudi wurde im November 2012 in Kiesby geboren und durfte schon im Welpenalter die Klasse von Frau Schrage besuchen, um sich ganz langsam an das Leben als „Schulhund“ zu gewöhnen.
Seit dem Schuljahr 2015/2016 „arbeitet“ Rudi regelmäßig in der Klasse 1a unserer Schule und besucht auch die anderen Klassen.
Februar bis Mai 2013: Welpenkurs, Welpenschule-Bremen
Juli bis August 2013: Gehorsamskurs (Basiskurs), Hundeschule Klucken
März bis Mai 2014: Grundlagenkurs Rally Obedience, Hundeschule Klucken
April/ Mai 2014: Begleithundevorbereitungskurs, Hundeschule Klucken
Juni 2014: Rudi besteht die Begleithundeprüfung
August 2014: Wesenstest: vorzügliches Verhalten (OG Ostholstein)
März 2015 bis dato: regelmäßiges Rally Obedience Training
November 2017: Rudi besteht die Ausbildung zum Therapiehund
Für den regelmäßigen Einsatz eines Hundes in der Schule zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit sollten einige Grundvoraussetzungen / -bedingungen erfüllt sein, um einen reibungslosen Einsatz zu ermöglichen und Problemen vorzubeugen. Hierauf wurde und wird in der Grundschule Brinkmannstaße besonderen Wert gelegt:
Die Hundeführerin
Bedingungen für den Einsatz vor Ort
Aus eigener langjähriger Erfahrung kann berichtet werden, dass sich ein bewusst in der Klasse eingesetzter Hund insgesamt positiv auf die dortige Lernatmosphäre auswirkt. Viele weitere positive Effekte wurden in verschiedenen Studien belegt.
Unser Schulhund RUDI dient der Motivationsförderung in unterschiedlichen Bereichen: So führt der Sprachanlass Hund zu einer hohen Beteiligung und damit zu einer verbesserten Ausdrucksfähigkeit aller Schülerinnen und Schüler (Sprachförderung).
Darüber hinaus wird Rudi als „Lesehund“ (in der Freiarbeit oder im Leseclub) eingesetzt. Rudi kommt als Zuhörer zum Einsatz, ohne bei den Kindern Stresssymptome auszulösen (Lesemotivation).
Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule erlernen einen angemessenen Umgang mit Hunden, welcher sich auf Begegnungen mit diesen Tieren im Alltag übertragen lässt (Grundausbildung zum Thema Hund). Durch den Einsatz eines Schulhundes können somit auch vorhandene Ängste abgebaut werden.
Die Kinder übernehmen Verantwortung (leise sprechen, aufräumen, Hund mit Wasser versorgen).
Jeden Tag besucht Marvin in der großen Pause den Schulhund Rudi.
Marvin: "Ich bin immer sehr aufgeregt und freue mich, wenn ich es geschafft habe Rudi mit den Fingerspitzen zu berühren."
Rudi sitzt sehr ruhig und entspannt da. Die Ruhe und Gelassenheit von Rudi hilft Marvin Vertrauen zu entwickeln, um Rudi streicheln zu können.
Was gefällt dir an Rudi?
Marvin: "Rudi schaut so schön mit seinen Augen. Er ist ein sehr netter Hund. Sein Fell ist schön. Ich mag es, wenn er an mir schnuppert."
Wenn Marvin mit Streicheln fertig ist, sagt er ganz leise: "Es reicht!".
Tschüß Rudi, bis zur nächsten Pause!
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